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Die Geschichte der Araburg beginnt ende des 12. Jahrhundert mit  dem steirischen Ministerialen Konrad von Arberg (Conradius da Arbrec) 

 

Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer. So zählte die Burg im 15. Jahrhundert zum Besitz der Ruckendorfer, später von Pögl-Reiffenstein, danach die Jörger und viele weitere Adelsgeschlechter. Mitte des 16. Jahrhunderts gehörte sie den Hoyos, von dem sie das Stift Lilienfeld gekauft hat.
Nicht alle  Besitzer lebten auf der Burg.
Während der ersten Türkenbelagerungen (1529) dienten sie der Bevölkerung als Zufluchtsort. Im Jahre 1683, der zweiten Türkenbelagerung, wurde die Burg teilweise zerstört.
Auch die zwei großen Weltkriege trugen zum weiteren Zerfall bei.
Erst in den Sechziger Jahren begann die Renovierung und machte sie schließlich zu der Ruine, die sie heute ist. 
Dank der Fotos von Wilibald Adler, kann man noch heute sehen wie die Ruine unter teils abenteuerlichen Umständen renoviert und so vor dem weiteren Verfall geschützt wurde.

Viele mystische Geschichten spinnen sich noch heute um diese alten Mauern.
Berichten zu folge, soll ein langer unterirdischer Tunnel von Kaumberg bis zur Burg existieren, in dem die Bevölkerung, bei drohender Gefahr unsichtbar zur Burg gelangen konnten. Bis heute wurde ein solcher Tunnel jedoch nicht gefunden.

Heute gehört die Araburg, mitsamt den umliegenden Wäldern, zum Stift Lilienfeld und wird von der Marktgemeinde Kaumberg verwaltet.
Der Verein „Freunde der Ruine Araburg“ sorgt nicht nur dafür, dass die alten, geschichtsträchtigen Gemäuer weiterhin erhalten bleiben, auch soll sie bis zum Jahr 2021 zu einem noch attraktiveren Ausflugsziel ausgebaut werden.

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